Filtrierung

Die aktuellen Vorschriften bestehen darauf, dass ein biopharmazeutischer Herstellungsprozess von Säugetierzellen zwei verwandte Methoden zur Entfernung kontaminierender Viren enthalten muss, von denen eine die Filtration sein muss. Bei Nichteinhaltung dieser Vorschrift bestünde für die Patienten ein erhebliches Risiko einer Virusinfektion.

Die beiden am weitesten verbreiteten Methoden sind die Entfernung und Inaktivierung von Viren. Die Virusentfernung ist eine Methode, bei der alle Viren einfach vollständig aus der Probe entfernt werden, während die Virusinaktivierung eine Methode ist, bei der die Viren im Endprodukt verbleiben können, jedoch in einer nicht infektiösen Form.

Viren können entfernt werden, indem der Prozessstrom für eine bestimmte Zeit (z.B. eine Stunde) in einem Haltebehälter unter Bedingungen untergebracht wird, die die Viren inaktivieren, ohne das Produkt zu beschädigen. Zu diesen Bedingungen gehören extreme pH-Werte oder die Anwesenheit eines Reinigungsmittels. Gegen Ende des Prozesses wird auch eine Virusfiltration eingesetzt, um alle verbleibenden Viren herauszufiltern. Dies wird typischerweise durch die Verwendung von Kompositmembranen erreicht, die die erforderliche Kombination von Virusrückhaltung und mechanischer Stabilität bieten.
Gegenwärtige Virenrückhaltefilter sind Ultra- oder Mikrofilter mit sehr kleinen Poren. Virusfiltrationsmembranen werden aus hydrophilem PES, hydrophilem PVDF und regenerierter Zellulose hergestellt. Entsprechend der Größenverteilung der zu entfernenden Viren lassen sich Virusfilter in Retrovirusfilter und Parvovirusfilter einteilen.

 

Konfektionierte-Sets

  • Schlauch-Sets
  • Flaschen-Baugruppen

 

Schläuche

  • Biopharmazeutische TPE-Schläuche; zur Schaffung eines sterilen, geschlossenen Systems für den Transport der Formulierungsstelle
  • Platinvernetzte Silikonschläuche
  • Pumpenschläuche speziell entwickelt für peristaltik Pumpen. Sie sind für eine längere Lebensdauer der Pumpe ausgelegt

 

Beutel

  • 2D- und 3D-Einweg-Beutel für Bioprozesse sind bis zu 2000 l erhältlich und für die Vorbereitung, Lagerung und den Transport von Puffern und biopharmazeutischen Lösungen ausgelegt
  • 2D Rockerbags für Zellkulturanwendungen
  • Kryobeutel sind bis zu 20L erhältlich, um biopharmazeutische Produkte bei -85°C zu lagern

 

Pumpen

  • Mehrmembranpumpen mit geringen Scherkräften für eine hohe Zelllebensfähigkeit sind für den Transport Ihrer Flüssigkeiten in den Chromatographiesäulen sehr nützlich

 

Kupplungen & Adapter

  • Sterile Konnektoren sind eine Alternative zum Schweißen und Abdichten. Sie können zur Herstellung einer sterilen Verbindung zwischen Schläuchen verwendet werden
...wünschen eine Beratung?
Gerne beraten wir Sie zu unseren Produkten und Leistungen.